Quelle: Riesengebirgsheimat - Heimatblatt für die ehemaligen Kreise Trautenau und Hohenelbe - Jahrgang 48

Aus der Stadtgeschichte von Freiheit

von Alfred Jllner

Die wohl älteste Aufnahme um 1874 zeigt die vom Schutz- und Grundherrn von Silberstein mit Privilegien und Vorrechten ausgestattete Bergstadt, welche gemäß dem alten Stadtsiegel aus dem Jahre 1634 den Namen "Des Bergstettel Freiheit unterm gulden Rehorn" erhielt. Durch Zuzug deutschstämmiger Bergleute, welche bereits im 12. Jahrhundert am "goldenen" Rehorn nach Gold, Silber und anderen Metallen schürften, nahm diese Ansiedlung einen raschen Aufschwung. 1556 erwarb Christoph Silber von Silberstein von Ferdinand I. eine königliche "Bergfreiheit" auf das "Goldene Rehorn"; diese Bergfreiheit wurde 1564 erneuert. Die im Stadtarchiv aufbewahrte Urkunde, versehen mit dem Siegel und der eigenhändigen Unterschrift des Kaisers Ferdinand III. Besagt, daß die von seinen Vorfahren verliehenen Bergfreiheiten und Gerechtsame einer Bergstadt, dem Stadtl Freiheit am 16. März 1648 neuerlich bestätigt werden. Dies geschah auch durch die Nachfolger, so Kaiser Josef II. am 10. Feber 1784 (nach seinem Besuch der Stadt am 12. und 13. September 1779) und Kaiser Franz I. am 20. April 1827.

 

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